Wir möchten Euch hiermit einen kleinen
Überblick über Piercing und Intimschmuck geben. Zuerst einmal
gibt es ein paar informationsreiche Antworten, auf die
meistgestellten Fragen, in hinsicht auf Piercing und
Intimschmuck.
Das sind Menschen wie Du und ich. Etwa
90% tragen ihre Intimjuwelen zur Bereicherung ihrer sexuellen
Praktiken, des Reizes, den dieser Schmuck mit sich bringt, des
schmückenden Effektes optischer und erotischer Natur. Dies zieht
sich durch alle Alters- und Gesellschaftsschichten. Gleichzeitig
ist er ein Bindeglied in einer Partnerschaft. Die übrigen 10%
sind Menschen mit bizarren Neigungen, S/M, Soft und was es sonst
noch so gibt. Hier bietet sich der Intimschmuck, vorzugsweise in
Stahl, besonders an. Beinhaltet er doch für den Träger und
seinen Partner viele Möglichkeiten, die Neigung erst richtig
ausleben zu können. Gerade diese Gruppe aber propagiert den
Intimschmuck, wogegen die große Zahl der normalen
Intimschmuckträger eher zurückhaltend agiert.
Das ist auch das Geheimnis, warum Intimschmuck so oft in
Veröffentlichungen der harten Szene zu sehen ist, leider aber
sehr wenig in normalen Publikationen.
Jeder hat schon einmal aus Nervosität oder Spielreiz, z.B. mit seinem Schlüsselbund gespielt und diesen rotieren lassen. Die Schwingungen, die dabei erzeugt werden, veranlassen einen, dieses Spiel immer mal zu wiederholen. Genau dies passiert, wenn man Schmuckstücke an seinen intimsten Stellen trägt. Nicht nur die Schwingungen, die der Intimschmuck täglich erzeugt, zwar unterschwellig aber unmißverständlich, die echte Freude kommt auf, wenn man miteinander zusammen ist. Die starken Bewegungen, die Labien beim Liebesspiel mitmachen, werden durch die Ringe um ein vielfaches verstärkt. Der weibliche Bereich, an den der Mann normalerweise gar nicht heran kommt, wird durch die Ringe gereizt (Klitorisstimulation), dies gerade durch den Kitzlervorhaut- und Bauchring. Auch Labienringe übertragen diese Bewegungen auf das Klitorisvorhauthäutchen und damit auch auf die Klitoris. Die Hafada-Ringe beim Mann erzeugen herrliche Gefühle. Klopfen sie doch permanent, für Beide angenehm, an der Pforte an, ganz gleich, welche Stellung Sie gerade bevorzugen. Der Frenum, der Prinz Albert und die Oetang-Ringe reizen, je nach Stellung, ganz besonders den berühmten G-Punkt.
Benutzen Sie keine Buntmetalle, wie
Kupfer, Nickellegierungen und dergleichen. Auch Silber ist in
vielen Fällen nicht angebracht. "Minderwertige"
Metalle können Metallallergien auslösen und es kommt zu
Entzündungen.
Die zu behandelde Stelle wird
desinfiziert und die Platzierung makiert. Die Einstichstelle wird
mit einem Spray vereist oder beteubt. Ein kleiner Einstich (der
in der Regel nicht schmerzhaft ist), der Ring wird nachgeschoben
und schon ist alles vorbei. Der kleine Einstich ist trotzdem
immer eine kleine Wunde, die auf jeden Fall der Heilung bedarf !.
Die Heilungsdauer ist immer von der Einstichstelle und des
persönlichen Heilungsverhaltens abhängig (die durchschnittliche
Heilungsdauer ist bei der Beschreibung der einzelnen
Schmuckstücke angegeben, siehe nächste Seite !).
Selbstverständlich ist die regelmäßige und richtige
Nachbehandlung ein wichtiger Bestandteil der Heilungsdauer !. Der
Heilungsprozeß wird mit Kamilosanbädern und Medikamenten, die
zum Teil bei uns erhältlich sind, unterstützt. Bei Intimschmuck
empfehlen wir eine 14tägige Enthaltsamkeit, um die frischen
Einstiche nicht unnötig zu belasten. Bitte versuchen Sie nicht,
solche Eingriffe selbst vorzunehmen. Sie werden mit Sicherheit
nicht den Aufbau des Gewebes kennen, ein Unglück ist schnell
passiert, und manchmal schlecht wieder gut zu machen. Aus Schaden
lernen ist gut, vor Schaden warnen ist besser !. Der, bzw. die
eingesetzen Ringe sollten zumindest im ersten halben Jahr immer
getragen werde. Im Stichkanal bildet sich eine Haut, die von
innen nach außen wächst. Wenn Ihr vor der vollständigen
Neubildung der Haut einen Ring entnehmt, besteht die Gefahr, das
der Stichkanal sich innerhalb von wenigen Stunden schließt
(besondere Vorsicht ist bei Brustwarzen geboten). Das Belasten
der Einstiche mit Gewichten, Anhängern und Ketten sollte erst
nach einwandfreier Heilung geschehen. Es ist angebracht, in der
ersten Zeit auf Schwimmbad und Saunabesuche, Solarium zu
verzichten. Chlorzusätze und die dort vorhandenen Keime sind
für eine Wunde auch nicht gerade zuträglich. Eine Reinigung der
Intimsphäre mit klarem Wasser, einer Kamilosanlösung oder ggf.
Seifen mit niedrigem pH-Wert werden empfohlen. Bitte benutzen Sie
keine Intimwaschlotion oder zu scharfe Reinigungsmittel.
Wenn Sie stärkeren Schmuck tragen
möchten, können Sie die Löcher jeweils um einen halben
Millimeter nach und nach erweitern. So kann man sie auf 6 mm und
mehr bringen.
Achtung ! Bei Minderjährigen wird nur unter bstimmten Voraussetzungen gepierct. Hier im Studio muß ein Elternteil dabei sein und vor allem auch, nach einer umfangreichen Beratung, zustimmen. Unterschriebene Erklärungen von den Eltern reichen nicht aus und werden auch nicht akzeptiert ( Was weiß denn ich wer die unterschrieben hat! ). Im Interesse der eigenen Sicherheit.
Materialzusammensetzung: Gold,
Silber, Kupfer, je nach Karatzahl zu unterschiedlichen Anteilen,
zum Teil auch Kadmium, bei Weißgold auch Nickel.
Verträglichkeit: Wegen des Anteils an Kupfer und Silber
vertragen viele Menschen Gold als Erstlingsschmuck schlecht oder
überhaupt nicht. Goldschmuck kann zu heftigen Abstoßreaktionen,
zu Entzündungen oder allergischen Reaktionen führen. Besonders
im Intimbereich sollte Gold nur bedingt als Erstlingsschmuck
eingesetzt werden. Darüber hinaus können zwischen Schmuckstück
und einer evtl. vorhandenen Amalganplombe minimale
elektrogalvanische Ströme fließen, die für Nervenreizungen bis
hin zu Migräne verantwortlich sein können.
Abheilzeit: Bei Goldschmuck muß man, je nach gepiercter
Körperstelle, mit einer Abheilzeit von 4-7 Monaten rechnen.
Materialzusammensetzung:
Kohlenstoff, Kobalt, Chrom, Molybdän, Mangan, Silizium, Eisen in
unterschiedlichen Legierungsbestandteilen.
Verträglichkeit: Chirugiestahl ist der Edelstahl, aus dem
die chirurgische Werkzeuge gefertigt werden. Hier können wegen
des Eisen- und Siliziumanteils Oxidationen und Allergien
auftreten. Ebenso wie beim Goldschmuck kann es durch
elektrogalvanische Ströme zu Nervenreizungen und Schmerzen
kommen.
Abheilzeit: Bei Chirugiestahl muß man, je nach gepiercter
Körperstelle, mit einer Abheilzeit von 6 Wochen bis
zu 7 Monaten rechnen.
Materialzusammensetzung:
Titandioxid, Niob und Palladium
Verträglichkeit: Titan hat eine sehr hohe
Körperverträglichkeit, geringe elektrogalvanische
Leitfähigkeit. Titan ist sehr leicht, dabei aber hochfest. Titan
ist ein schlechter Wärmeleiter. Möchten Sie trotz Intimschmuck
nicht auf Sonnenbäder und Saunabesuche verzichten, ist dieser
Werkstoff empfehlenswert.
Abheilzeit: Bei Erstlingsschmuck aus Titan kann man mit
einer Abheilzeit von 3Tagen/mm gepierctem Gewebe rechnen.
Materialzusammensetzung:
V2A: Chrom, bis zu 7% Nickel, Mangan, Silizium
V4A: Chrom, bis zu 14% Nickel, Mangan, Silizium
Verträglichkeit: Durch den Eisen- und Nickelanteil ist
die Verträglichkeit sehr schlecht. Es können Eisenteile
ausgelöst werden, die wiederum zu Entzündungen und leichten
Gewebsvergiftungen führen können. Der Nickelanteil ist
besonders für elektrovalganische Prozesse verantwortlich. Schon
seit 1982 besteht aus diesem Grund ein gesetzliches Verbot,
nickelhaltigen (Ohr-) Schmuck anzubringen.
Abheilzeit: Unter Umständen überhaupt nicht !
Materialzusammensetzung: 925
Schmucksilber beinhaltet 7,5% Kupfer
Verträglichkeit: 925 Schmucksilber an sich zeigt eine
hohe Oxidationsbereitschaft und ist aus diesem Grund als
Erstlingswerkstoff in keiner Weise geeignet. Der Kupferanteil
sorgt darüber hinaus für Unverträglichkeit und Entzündungen.
Abheilzeit: Unter Umständen kommt es zu keiner
Epitelbildung und das Schmuckstück muß wieder entfernt werden.
Materialzusammensetzung: Kobalt,
Chrom, Molibdän
Verträglichkeit: Implantatstahl wurde dafür entwickelt,
im menschlichen Körper zu verbleiben. Seine
Legierungsbestandteile sind in hohem Maße körperverträglich,
man fertigt daraus auch Knochenersatzimplantate. Allergien sind
keine bekannt. Dieser Werkstoff weist die geringsten
elektrogalvanischen Ströme auf.
Abheilzeit: Bei Erstlingsschmuck aus Implantatstahl kann
man mit einer Abheilzeit von 3Tagen/mm gepierctem Gewebe rechnen.
Es ist ein besonders ausgewählter
Stahl, der nur in kleinsten Chargen von wenigen Herstellern
gefertigt werden kann. Neben der speziellen chemischen
Zusammensetzung und den auf optimale Körperverträglichkeit
abgestimmten Legierungsbestandteilen gilt es auch, spezielle
vorgegebene physikalische Eigenschaften zu erreichen.
Metallurgie, sowie chemische und physikalische Eigenschaften sind
hier für den Anwendungszweck speziell aufeinander abgestimmt und
in Einklang gebracht. Niedriger Kohlenstoffgehalt, sowie ein
Chromanteil von über 16%, legiert mit 0,25% Molydän,
garantieren die Verträglichkeit des Werkstoffes und vor allem,
Implantatstahl ist Nickelfrei.
Beim Nasenpiercing wird ein kleines Loch
in die Nasenwand gestochen oder auch auf Wunsch geschossen. Der
Nasenring oder Stecker hat einen reinen dekorativen Charakter.
Geschichtliches: Das Nasenpiercing ist schon seit
Jahrhunderten in anderen Kulturkreisen sehr beliebt. Bei uns ist
es erst vor einigen Jahren in Mode gekommen.
Heilungsdauer: 3-4 Wochen
Beim Septumkeeper wird die
Nasenscheidewand durchstochen. Zuerst muß ein Ring eingesetzt
werden, der während der Abheilung nicht herausgenommen werden
kann, was oft im Berufsleben nicht erwünschenswert ist. Danach
jedoch können kleine Verschlußstopfen (Septum Keeper)
eingesetzt werden, so daß man den Einstich nicht sieht, aber das
Loch nicht zuwächst.
Geschichtliches: Hat in vielen Urwald-Stämmen einen
Religiösen Hintergrund
Heilungsdauer: 3-5 Wochen
Der Schmuck kann hier wesentlich
leichter eingesetzt werden, als beim "Schiessen". Und
es kommt bei der Abheilung weniger zu Entzündungen.
Geschichtliches: Keine Tradition
Heilungsdauer: 2-3 Wochen
Der Zungenstecker sitzt im vorderen bis
mittleren Bereich der Zunge. Zur Abheilung muß immer ein
wesentlich längerer Stab eingestochen werden, da die Zunge in
den ersten Tagen sehr anschwillt. Nach kompletter Abheilung kann
ein passendes Stäbchen (Lip-Stud) eingesetzt werden.
Risiken: Sollte das Piercing falsch gestochen werden, kann
es zum Verlußt einiger Geschmacksnerven kommen. In den ersten
Tagen kann es auch Probleme beim sprechen geben. Es besteht auch
die Gefahr das man sich den Zahnschmelz beschädigt was unter
anderem auch beim oberen Lippenbändchen passieren kann.
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: 2-3 Wochen
Der Ring wird in die Bauchnabelfalte
gesetzt (die Falte ist bei jedem unterschiedlich angelegt).
Geschichtliches: Ägyptische Pharaonen trugen als Zeichen ihrer göttlichen Herkunft ein Bauchnabelpiercing
Heilungsdauer: 2 - 9 Monate je nach Verträglichkeit und
Figur
Der Bananabell wird wie der
Bauchnabelring eingesetzt. Es ist empfehlenswert ihn erst nach
der Abheilphase des Bauchnabelrings einzusetzen, da die
Nachbehandlung mit einem Ring wesentlich einfacher ist, und man
durch einen Ring die Gefahr des versehentlichen Hängenbleibens
fast ausschließt. Beide sind sehr schön anzusehen. In der
Abheilungsphase sollte man sehr darauf achten, daß man nicht an
Hosen- oder Rockbund hängen bleibt.
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: 2 - 9 Monate je nach Verträglichkeit und
Figur
Er tritt neben dem Vorhautbändchen ein
und kommt am Harnröhrchenausgang wieder heraus. Der Prince
Albert ist sehr leicht zu stechen, das ist auch der Grund, daß
er immer wieder gerne von unprofessionellen Personen gestochen
wird. Solltest Du Dich für diesen Ring entschieden haben, sind
noch einige wichtige Punkte zu beachten. Der Ring muß ein
Mindestmaß von 30-32 mm im Ringdurchmesser und 3,2 mm
Drahtstärke haben. Viele bevorzugen aber einen noch größeren
Durchmesser. Dabei sitzt der Ring sehr locker und kann dem
Partner weh tun ! Wenn dieser Fall eintritt, wird in der Regel
ein kleinerer (meistens viel zu kleiner) Ring eingesetzt. Bei zu
kleinen Ringen kann es infolge von zu starkem Zug, zu einer
Teilung der Eichel bis zum Vorhautbändchen kommen. In diesem
Fall kann nur noch ein Chirug helfen. Übrigens, ist der Strahl
beim pinkeln geteilt. Also, immer acht auf die Füße geben !
Geschichtliches: Dem Prinz Albert umrankt eine schöne
Geschichte. Der Gemahl der englischen Königin Viktoria wollte
mit dem die von der Vorhaut zurückhalten, um zu verhindern, daß
sich Smegma unter dieser bilden kann. Der Ring wurde angeblich am
Hosenknopf befestigt.
Heilungsdauer: 1-3 Monate
Dieser Ring wird etwas tiefer als das
dünne Bändchen gesetzt, damit sich das Loch nicht auszieht,
bzw. reißen kann. Der Frenum ist einer der wohl schönsten
männlichen Ringe. Mann kann seinen ersten Ring (Kugelring) immer
tragen, aber dieser kann auch durch verschiedene andere
Schmuckstücke ersetzt werden. Zum Beispiel kann man einen
Ampalangstecker oder einen Eichelumfassungsring (Erektionshilfe)
oder, oder, oder...einsetzen. Kurz, ein Ring mit vielen
Möglichkeiten des Spielens. Bei Frauen reizt der Frenum die
Lebenswände und wenn "Er von hinten" kommt, den
G-Punkt.
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: 2-4 Wochen
Wie der kleine Frenum, jedoch zum Überklappen. Das Schmuckstück muß mm genau angepaßt werden.
Diese Kombination von Piercing ist Prinz Albert und der überklappbare Frenumring gleichzeitig. Es handelt sich hierbei um eine neue Spezialkonstruktion, die mm genau angepaßt werden muß. Die wenigen Träger dieses Piercingschmuckes sind überaus begeistert von der Stimulanz, die von diesem Schmuckstück ausgeht !.
Der Ampalang steckt quer durch die
Eichel
Geschichtliches: In den Ländern rund um den Indischen
Ozean ist der Ampalang beheimatet. Dort wird es auch noch heute
von diesen Bewohnern als Schmuck und Aphrodisiacum getragen.
Heilungsdauer: mind. 1/2 Jahr (nicht risikolos !)
Der Ampadravya steckt senkrecht durch
die ganze Eichel (ink. Harnröhre). Dieser Einstich vereinbart
"Prinz Albert" und "Queen Victoria" in einem.
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: mind. 1/2 Jahr (nicht risikolos !)
Dieses Stäbchen steckt durch die
Harnröhre und obere Eichel. Im Prinzip ein umgedrehter Prinz
Albert.
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: mind. 1/2 Jahr (nicht risikolos !)
Der Dydoe steckt quer durch den
Eichelkranz. Meist werden 2 (links und rechts) getragen.
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: mind. 1/2 Jahr (nicht risikolos !)
Dieser Ring kann im gesamten
Hautfaltenbereich des Hodensackes, besonders der Naht entlang und
rechts und links vom Penisansatz gesetzt werden. Es sind reine
Spielringe, wobei viele Variationsmöglichkeiten zum Anhängen
von Gewichten und Schmuckstücken gegeben sind. Auch der
weibliche Genitalbereich wird durch diese Ringe gereizt.
Geschichtliches: Kommt aus dem arabischen und wurde im
Ursprung getragen, damit die Hoden nicht in den Körper rutschen.
Heilungsdauer: 3-6 Wochen
Dieser Ring sitzt im Dammbereich (eine
besonders kitzlige Stelle des Mannes). Der Guiche unterstützt
das Gefühlsempfinden. Auch er ist für Gewichte und Anhänger
geeignet (dann noch reizvöller).
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: 5-6 Wochen
Der Bauchring wird an der
Bauchdecke/Peniswurzel gesetzt. Er bietet viele Möglichkeiten
des Anhängens und dem Einsetzen verschiedener Stifte oder Ringe.
Die Klitoris der Parterin wird gereizt.
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: 4-5 Wochen
Der Oetang ist ein Ring, der in der
Vorhaut rechts und links gesetzt wird. Er bietet der Partnerin
eine erhöhte Reizung. Für ein Verschlußsystem in Verbindung zu
den Hafadaringen ist er auch sehr geeignet.
Geschichtliches: Dieses Piercing stammt aus Asien und ist
eine Art von Keuschheitsgürtel für "untreue Männer".
Eine Erektion ist bei geschlossener Vorhaut sehr schmerzhaft. Es
zwingt den Träger zur absoluten Enthaltsamkeit, wenn beide
Löcher mit einem Ring oder Stäbchen verschlossen werden. Sind
beide Löcher jedoch mit jeweils einem eigenem Ring versehen,
kann dieses Piercing der Partnerin viel Freude bereiten.
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: 1-2 Monate
Der Brustring gibt dem Träger einen
besonderen Hauch des Extravaganten. Es ist der Reiz des
Besonderen. Er steigert das Gefühlserleben besonders. Die
Brustwarzen wachsen etwas nach vorne (besonders beim Mann) und
machen die Warzen empfindlicher.
Geschichtliches: Der Brustring ist nach dem Ohrring der am
weitesten verbreitete Schmuck. Bei den römischen Centurionen war
das Tragen von Brustwarzenringen insbesonders Zeichen von Mut und
Männlichkeit. Diese Mode wurde auch von Frauen übernommen, die
so die Größe und Schönheit ihrer Brust hervorhoben.
Heilungsdauer: 2-3 Wochen
Der Kitzlervorhautring sitzt in der
Hautfalte die den Kitzler überdeckt. Der Kitzlervorhautring
erhöht die Reizung sehr stark. Hier können kleine Gewichte oder
Sonderringe angehangen werden.
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: 1-2 Wochen
Hier wird eine kleine Platte mit einem
Schraubstift in das Häutchen (das mind. 7-8 mm die Klitoris
überdecken sollte) eingesetzt. Man kann hier nur einen Stein
oder eine Kugel sehen. Die Kitzlervorhautring Nr.2 ist eine der
schönsten Intimschmuckstücke der Frau. Leider kann er nicht bei
jeder Frau eingesetzt werden (anatomisch bedingt). Der
Kitzlervorhautring Nr.2 gibt der Trägerin ungemeine Gefühle.
Trotzdem ist es vorteilhaft zuerst den Ring einsetzen zu lassen,
da der Stecker in der Heilungsphase einen zu großen Reiz auf die
Klitoris ausüben kann. Auch die Reinigung des Ringes während
der Heilungsphase spricht für sich. Beim einsetzen des Steckers
sollte unbedingt auf die Stiftlänge geachtet werden (die
Stiftlänge sollte die Dicke des Häutchens nicht
überschreiten).
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: 1-2 Wochen
Auch ein Stolz der Damen und Ziel männlicher Wünsche. Vor allem die Labien übertragen die Schwingungen einer Penetration auf die Klitoris. Diese Gefühle und Schwingungen werden durch kleine Ringe noch mal verstärkt. Das Einsetzen solcher Ringe mit unserer Einsatztechnik ist nicht schmerzhaft, eben nur ungewohnt. Da ist einmal das Offenbaren intimster Körperstellen, zum Anderen, die Ängste vor dem Schmerz. Sind nach dem Einsetzen die ersten Tage mit einem kleinen Juckreiz überstanden, fängt die wahre Freude an !
Der Labienring ist problemlos
einzusetzen. Er wird in die inneren Schamlippen paarweise
eingesetzt. Der Labienring überträgt Schwingungen auf den
Klitoris. Er ist zum Schmücken wie geschaffen. Die Labien
können damit vergrößert werden.
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: 2-3 Wochen
Der große Schamlippenring ist besonders
zu empfehlen, wenn Gewichte getragen werden möchten, oder die
inneren Schamlippen so klein sind, daß dort keine Ringe
eingesetzt werden können.
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: 2-3 Wochen
Der Brustring gibt der Trägerin einen
besonderen Hauch des Extravaganten. Es ist der Reiz des
Besonderen. Er steigert das Gefühlserleben besonders. Die
Brustwarzen wachsen etwas nach vorne und machen die Warzen
empfindlicher. Jede Frau ist mehr oder weniger stolz auf ihren
Busen. Und wenn sie erregt ist, oder wenn es ihr zu kühl ist,
fährt sie die Antennen aus. Diese lieblichen Attribute sollte
man in sein persönliches Schmuckempfinden mit einbeziehen.
Einmal "Pieks", 2 Wochen Pause, geht es los mit Saus
und Braus. Stecken Sie ihre geschmückten Knospen einmal richtig
durch die Bluse, Sie werden sehen, der Erfolg ist Ihrer. Sie
werden mehr als bewunderne Blicke ernten...
Geschichtliches: keine Tradition
Heilungsdauer: 2-3 Wochen
Du hast Dich dazu
entschlossen, Dich piercen zu lassen. Damit Du viel Freude an
Deinem neu erworbenen Schmuck hast, und die Zeit der Abheilung so
problemlos wie möglich verläuft, hier ein paar wichtige
Ratschläge die Du auf jeden Fall beachten solltest. Ich nehme
das Piercen fachgerecht und steril vor, die Nachbehandlung liegt
ganz alleine in Deinen Händen! Die Nachbehandlung sollte
mindestens 2 x am Tag durchgeführt werden!
Säubere die Haut um das Piercing regelmäßig mit einer
alkalifreien, PH neutralen Waschlotion ( Basis PH, Seba med, oder
ähnliches ), am besten in der Badewanne oder Dusche. Falls sich
an den Stichkanälen ein leichter Schorf gebildet hat, diesen
erst ein wenig einweichen lassen, und dann vorsichtig mit dem
sauberen Fingernagel entfernen.
Danach den Ring drehen, bzw. das Stäbchen von einer Kugel bis
zur anderen Kugel schieben. Der Einstichkanal muß auf alle
Fälle gereinigt werden. Die behandelte Stelle vorsichtig
abtrocknen.
Bei Bauchnabel-, und Brustwarzenpiercing hat sich ein
Kamillosanbad bewährt. 5-6 Tropfen Kamillosan mit lauwarmen
Wasser in einer kleineren Tasse mischen. Die Tasse jetzt über
den Schmuck stülpen und einwirken lassen. Nach ca. 1-2 Minuten
die Tasse wegnehmen und den Schmuck bewegen ( drehen bzw.
schieben ). Bitte wiederhole die beiden o. g. Vorgänge so oft,
bis sich keine Anhaftungen mehr am Schmuck zeigen, und der
Einstichkanal gereinigt ist. Danach wieder abtrocknen.
Den Ring mit einem Pflaster fixieren, damit eine Reizung durch
die Bewegung des Schmuckes ausgeschlossen werden kann. Auch wenn
ein Pflaster nicht gerade den Körper schmückt, so ist es doch
sehr wichtig, daß der eingesetzte Schmuck bis zur kompletten
Heilung stillgelegt ist.
Wenn über eine Entzündung geklagt wurde, mußte ich
feststellen, daß ein falsches Pflaster, oder sogar keines
getragen wurde.
Die Ringe dürfen erst nach der vollständigen Abheilung
ausgetauscht werden.
Wenn Du meine Ratschläge gewissenhaft befolgst, wirst Du lange
Freude an Deinem Schmuck haben. Solltest Du spezielle Wünsche
für weitere Schmuckstücke haben, helfe ich Dir gerne bei der
Beschaffung. Wenn Du noch Fragen über weiteren Schmuck oder
dessen Einsatz hast, oder Probleme auftreten sollten, dann wende
Dich doch vertrauensvoll an mich, denn die meisten Ärzte haben
leider kein Verständnis für diese Art des Körperschmuckes. Da
ich keinerlei Kontrolle über die Nachbehandlung habe, übernehme
ich keinerlei Haftung für später eintreffende Komplikationen.
© Killroy Tattoo & Body
Piercing
Alter Postweg 284
28207 Bremen